Faltrad Probe gefahren

Für Pendler ein Traum: Vello+ im Test

Beim Vello+ sind Motor, Akku und Steuerung in der Hinterradnabe versteckt. BIKE BILD ist das Faltrad für Pendler Probe gefahren.

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Perfekt für Pendler: das Vello+

Wenn Sie einige Kilometer außerhalb der Stadt wohnen und den öffentlichen Personennahverkehr nutzen, um zum Arbeitsplatz zu kommen, aber Ihnen für die letzte Meile noch ein Vehikel fehlt, das Sie ohne große Anstrengungen zum Ziel bringt, dann haben wir etwas für Sie – das Faltrad Vello+. Es ist sozusagen der starke Bruder des Vello Rocky, das in unserem Faltrad-Test (BIKE BILD 2/2018) immerhin den zweiten Platz in einem acht Fahrräder starken Teilnehmerfeld belegen konnte.
Das große Plus des Vello+ ist der E-Antrieb. Der österreichische Hersteller setzt dabei auf die Dienste des italienischen Unternehmens Zehus, das Motor, Batterie und Steuerung zusammen in der Hinterradnabe verbaut. Schlanker, schicker und unauffälliger geht es kaum. Verschiedene Unterstützungsmodi können via App gewählt werden. Ebenso informiert die App über Reichweite oder Geschwindigkeit.

Klappt doch! Das Vello+ lässt sich leicht transportieren

Tatsächlich lässt sich der E-Antrieb aber auch ganz ohne Smartphone und App aktivieren. Hat man das Bike einmal via Beinkraft ins Rollen gebracht, reicht ein leichter Kick rückwärts, und der nahezu geräuschlose Motor springt an. Dabei kann er nicht mit der Leistung von großen Antriebseinheiten mithalten, aber es reicht allemal, um durch städtische Kurven zu flitzen und ohne einen Schweißtropfen im Büro anzukommen. Unterm Strich also ein echter Alltagshelfer, der obendrein supergut aussieht.

Technische Daten des Vello+

Preis: 3.300 Euro
Rahmen/Gabel: Stahl
Motor-Akku-Einheit: Zehus, 250 W, 160 Wh
Schaltung: nur auf Bestellung
Bremsen: Shimano, hydraulische Scheibenbremsen
Faltmaß (H x L): 57 x 79 cm
Bereifung: Schwalbe, 20 Zoll
Gewicht: 14 Kilogramm