Mit dem Rad nach China

„Zwei nach Shanghai“ – 3 Fragen an Hansen und Paul Höpner

Die Zwillingsbrüder fuhren in 204 Tagen 13.600 Kilometer von Berlin nach China. Höchster Punkt im Himalajagebirge: 5.250 Meter. Pensum: ca. 100 Kilometer am Tag. Zahl der Platten: 30.

Datum:
Hoepner und Hoepner

In Buchformat erzählen Sie von ihrer Reise nach China.

Euer Rat an Nachahmer?

Fast jeder kann solch eine Radtour machen. Wer bereit ist, auf Komfort zu verzichten und nicht vor schweren Situationen zurückschreckt, kann es schaffen. Entlohnt wird man mit einem gigantischen Gefühl der Freiheit.

Was sollte im Gepäck nicht fehlen?

Ein Moskitonetz, unter dem man schlafen kann, wenn es im Zelt zu heiß ist. Denn das kann einem den Schlaf rauben, der extrem wichtig ist auf so einer Tour. Praktisch ist ein Brief in allen Sprachen der Länder, durch die man fährt – übersetzt von Freunden oder Profis. So kann man im Notfall erklären, wer man ist, was man macht, wohin man will. Toll ist auch eine Polaroid-Kamera, sodass man Einheimischen sofort ein Foto schenken kann. Das ist für manche das absolute Highlight.

Welches Navi-Hilfsmittel habt ihr benutzt?

Smartphone und Karte waren ausreichend. Aber Kompass, Abstandsmesser und Fernglas waren auch sehr hilfreich.
Von ihren Tourerlebnissen berichten Hansen und Paul Hoepner im Buch „Zwei nach Shanghai: 13 600 Kilometer mit dem Fahrrad von Deutschland nach China“ (NG Taschenbuch, 15 Euro). Termine zu Multivisionsshows ihrer Abenteuer unter www.hoepner-hoepner.de

Zwei nach Shanghai