Körbchen auf zwei Rädern

So finden Sie den richtigen Hundeanhänger fürs Rad

Viele Fahrradfahrer fahren ganz selbstverständlich mit ihrem Hund an der Leine und nehmen erst das Auto, wenn der Weg zu lang für den Hund ist. Ein Hundeanhänger ist eine flexible Transportalternative für das Fahrrad.

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Mit einem Hundeanhänger für das Fahrrad entlasten Sie Ihren Hund und sich selbst.

Viele Fahrradfahrer fahren ganz selbstverständlich mit ihrem Hund an der Leine und nehmen erst das Auto, wenn der Weg zu lang für den Hund oder der nicht fit genug ist. Doch mit einem Hundeanhänger findet sich auch eine flexible Transportalternative für das Fahrrad.

Wann braucht mein Hund einen Fahrradanhänger?

Hunde brauchen viel Auslauf und Bewegung. Es macht ihnen Spaß, neben dem Fahrrad herzulaufen und sich auszutoben. Allerdings gibt es Fälle, in denen das Radeln mit dem Hund an der Leine gar nicht möglich ist.
Die Verkehrslage kann für den Vierbeiner zu unsicher sein, vielleicht sind aber auch die Distanzen für Ihren Hund zu groß, als dass er die Ausdauer dazu hätte, um Schritt halten zu können. Oder Hund ist zu alt, zu jung, zu krank, zu klein oder nicht diszipliniert genug, um neben dem Rad fahrenden Besitzer herzulaufen. Hier kann ein Hundeanhänger dem Vierbeiner und Ihnen die nötige Mobilität verschaffen.

Worauf sollten Sie beim Kauf eines Hundeanhängers achten?

Im Fachhandel und im Internet gibt es eine große Auswahl von Anhängern bereits ab knapp unter 100 Euro. Sie können aber auch bis zu 900 Euro zahlen. In der Regel haben Hundeanhänger ein Gewicht von 10 bis 20 Kilogramm und sind stabil genug für Hunde bis 50 Kilogramm.
Allerdings variiert die Kapazität von Trailer zu Trailer. Haben sie einen größeren und schwereren Hund, brauchen sie auch einen sehr viel größeren und auch schwereren Anhänger. Ab 300 Euro aufwärts finden Sie qualitativ gute Hundeanhänger für kleinere Hunde, die größeren Modelle kosten etwas mehr.
Zwei wichtige Kategorien für die Kaufentscheidung sind Sicherheit und Komfort. Der Wagen sollte einen vernünftigen Ein- und Ausstieg mit ausreichend großen Öffnungen und einem guten Verschluss-System haben. Eine Federung sorgt dafür, dass Ihr Hund nicht bei jedem Steinchen von Schnauze bis Schwanz durchgeschüttelt wird. Wichtig sind auch eine sichere Kupplung, ein gutes Belüftungssystem, Ösen zum Befestigen der Hundeleine und ein schadstofffreies Material.
Brauchen Sie einen Anhänger nur einmalig, etwa in den Ferien, können sie sich einen Hundeanhänger mieten. Einige Fahrradverleihe bieten das an.

Wie kann ich meinen Hund an den Anhänger gewöhnen?

Weil viele Hunde nicht gleich Vertrauen in das Fahren im Anhänger fassen, ist eine langsame Gewöhnungsphase an das neue Transportmittel sehr wichtig.
Versuchen Sie zunächst, den Hund in den unbewegten Anhänger zu setzen oder verwenden Sie den Anhänger ohne Rad als normale Hundebox. Leckerlis und Spielzeuge sind ein guter erster Anreiz für den Hund, um die Box zu betreten. Öffnen Sie die Hundebox von möglichst vielen Seiten, damit sich ihr Hund zu Anfang nicht bedrängt fühlt. Hat sich der Hund erstmal an das neue Körbchen gewöhnt, fangen Sie an, den ganzen Anhänger langsam zu schieben. Dabei sollten Sie immer auf die Gemütslage Ihres Hundes achten. Nach und nach können sie anfangen, kleine Strecken mit dem Anhänger und ihrem Hund zu fahren. Am Ende der Gewöhnungsphase haben sie es hoffentlich geschafft, dass der Hundeanhänger eine deutlich stressfeiere und flexiblere Fortbewegung von Ihnen und ihrem Hund möglich macht.