Für Pendler und Radsportler

Geld beim Radkauf sparen mit dem Dienstrad-Modell

Bei einem Dienstfahrzeug denken die meisten an ein Auto. Doch immer mehr Firmen bieten mittlerweile ihren Arbeitnehmern das vergünstigte Leasen von Fahrrädern an. Interessant ist das nicht nur für Pendler, auch Radsportler profitieren.

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Mit dem Dienstrad auf dem Weg zur Arbeit

Mit dem Dienstrad-Modell können sich Arbeitnehmer ein hochwertiges Fahrrad für den Weg zur Arbeit und die Freizeit leisten.

Das Konzept beim Dienstrad ist ähnlich wie bei einem Firmenwagen: Steuervorteil durch die Gehaltsumwandlung. Seit 2012 gibt es die Möglichkeit für Arbeitgeber einen Vertrag mit einem Leasing-Unternehmen für Fahrräder einzugehen. Der Arbeitnehmer geht einen Überlassungsvertrag mit dem Arbeitgeber ein und bekommt so dienstlich, und in fast allen Fällen auch privat, ein Fahrrad von der Firma zur Verfügung gestellt. Der Vertrag beinhaltet in der Regel auch Zubehör wie Fahrradtaschen, ein Schloss oder Lampen, das an dem Fahrrad angebracht werden kann sowie eine Versicherung bei Unfällen, Vandalismus oder Diebstahl.
 Durch die monatliche Leasing-Gebühr, die der Arbeitnehmer von seinem Bruttogehalt abzieht, spart er bei den Steuern auf sein verringertes Einkommen.

Große Ersparnis mit Fahrrad-Leasing


In der Regel liegt die Ersparnis zwischen 25 % und 30 % des Fahrradpreises. Die monatlichen Kosten für ein Fahrrad fangen bei um die 20 Euro an und können dann, je teurer das das Fahrrad ist, auf mehrere hundert Euro pro Monat anwachsen. Zwar ist die monatliche Belastung bei einem teureren Rad größer, jedoch ist der ersparte Anteil in der Summe höher als bei einem günstigeren Fahrrad. Auf den Websites vieler Dienstfahrrad-Anbieter finden sie einen Ersparnis-Rechner, mit dem Sie ein Kostenbeispiel für ein Dienstrad ausrechnen können. Die Vertragslaufzeit beträgt meistens drei Jahre. Oft besteht im Anschluss die Möglichkeit, das Rad zu einem günstigen Preis zu kaufen.

Diensträder sind nicht nur City-Bikes

Die meisten Leasing-Unternehmen haben einen Mindestpreis (je nach Anbieter 500-1000 Euro) für ein Fahrrad. Wenn Ihr Arbeitgeber keine weiteren Einschränkungen bei der Fahrradwahl macht, so können Sie sich jedes Fahrrad über diesem Mindestpreis als Dienstfahrzeug aussuchen. Nicht nur City- und E-Bikes zum Pendeln, sondern auch Sporträder und sogar Lastenräder. Aufpassen müssen Radsportler lediglich bei Wettkämpfen: Bei Unfällen im Rennen erlischt die Vollkaskoversicherung.
Möglich ist auch, ein ganz individuell zusammengestelltes Fahrrad zu leasen. Nach Absprache mit dem Arbeitgeber kann auch mehr als ein Dienstrad bezogen werden, auch die Teil-Nutzung durch Familienangehörige ist, genau wie beim Firmenauto, möglich.

Vorteile für alle

Das Dienstrad-Modell macht die Anschaffung von hochwertigen Fahrrädern inklusive Service für viele Arbeitnehmer attraktiv. Das Fahrrad als Verkehrsmittel schont die Umwelt und mit der E-Bike-Version lassen sich auch längere Strecken gut bewältigen. Dass Sie etwas für Ihre Fitness tun und nicht im Stau stehen, ist im Interesse von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gleichermaßen. Nach einem langen Tag im Büro beginnt der Feierabend direkt, wenn Sie sich auf Ihr Rad setzen.