Auszeichnung für Radförderung

Bewerbungsphase für den Deutschen Fahrradpreis 2019 läuft

Ab jetzt können Vorzeigeprojekte der Fahrradförderung für den Deutschen Fahrradpreis 2019 nominiert werden. Bewerben können sich Personen, Vereine und Institutionen.

Datum:
Die Bewerbungsphase für den Deutschen Fahrradpreis 2019 ist gestartet

Projekte, die den Radverkehr in Deutschland fördern, können sich ab sofort für den Deutschen Fahrradpreis 2019 bewerben. Foto: Pressedienst Fahrrad / Robin Kirchner

Bis zum 31. Januar können Bewerbungen für den Deutschen Fahrradpreis 2019 eingereicht werden. Gesucht werden die besten Projekte, die den Radverkehr in Deutschland fördern. Eine Fachjury mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verbänden wählt den Gewinner. In die Bewertung fließen Innovationsgrad, Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit auf andere Räume ein. Der Deutsche Fahrradpreis wird in den Kategorien Infrastruktur, Service und Kommunikation vergeben. Von der Bürgerinitiative, über Vereine bis zu privaten Unternehmen und öffentlichen Institutionen kann sich jeder bewerben.
Der Preis ist mit 18.000 Euro dotiert und wird am 13. Mai in Dresden auf dem 6. Nationalen Radverkehrskongress verliehen. Für zusätzliche Aufmerksamkeit soll die Auszeichnung "Fahrradfreundlichste Persönlichkeit" an eine Person des öffentlichen Lebens sorgen.

Die Preisträger des Deutschen Fahrradpreises 2018

Im letzten Jahr gewann „Deutschlands erstes Fahrradquartier“ in Bremen den Preis in der Kategorie Infrastruktur. In der Kategorie Service siegte „#BIKEYGEES E.V.“, ein Projekt, das geflüchteten Frauen Fahrrad fahren beibringt. „Volksentscheid Fahrrad“ aus Berlin gewann 2018 den Deutschen Fahrradpreis in der Rubrik Kommunikation. Der Schauspieler Hannes Jaenicke wurde als fahrradfreundlichste Persönlichkeit ausgezeichnet, vor ihm wurden bereits unter anderem der Grünen-Politiker Jürgen Trittin, Schauspieler Peter Lohmeier und Autor Wigald Boning mit diesem Preis geehrt.
Hinter dem Deutschen Fahrradpreis 2018 stehen das Bundesverkehrsministerium und das Verkehrsbündnis AGFS aus Nordrhein-Westfalen sowie der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) und der Fahrradhersteller VSF.