Radreise-Trend

Bikepacking

Bikepacking ist ein Fahrrad-Trend aus den USA, der seinen Ursprung in Langstrecken-Mountainbikerennen hat. Diese sogenannten „Self-support“-Rennen werden, wie der Name sagt, im Selbstversorger-Modus ausgetragen, das heißt, fremde Hilfe ist tabu und verboten. Da an vielen wenig besiedelten Strecken abends keine Unterkünfte zu finden sind, suchten die Teilnehmer nach Wegen, um das Übernachtungs- und Reisegepäck am Rad unterzubringen. Das Ziel: möglichst geringe Performance-Einbußen. Diese Spielart der Radreise hat einen eigenen Trend ausgelöst, das Bikepacking.Diese Spielart der Radreise hat einen eigenen Trend ausgelöst, das Bikepacking.
Im Gegensatz zu gewöhnlichen Radreisen wird beim Bikepacking der Abenteuer-Charakter stärker betont. Die Strecken – organisiert oder frei gewählt – führen überwiegend auf unbefestigten Wegen. Es existieren spezielle Bikepacking-Veranstaltungen, vielfach startet das Abenteuer für Bikepacking-Anhänger auch einfach in der Natur vor der eigenen Haustür. Nicht selten wird im Zelt oder gar im Freien übernachtet – muss aber nicht.
Das Sportgerät funktionieren Bikepacker zum Reisemobil um. Dieses Vorgehen stellt besondere Anforderungen ans Equipment. Das Rad soll trotz Gepäckmitnahme agil, wendig und leichtgängig bleiben, um es auch über schlechte und anspruchsvolle Wege zu steuern. Anstelle eine Gepäckträgers wird das Fahrrad häufig mit allerhand Taschen bestückt. Gravelbikes haben sich in diesem Bereich als fahrbarer Untersatz etabliert. Aber auch Reiseräder, Mountainbikes oder besonders robuste Rennräder sind zuverlässige Begleiter auf Bikepacking-Touren.

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