Neues Dirtbike für Kids

Vpace bringt Danny heraus

Die kleine Ravensburger Radschmiede Vpace ist bekannt für leichte leistungsorientierte Kinderbikes. Mit Danny bringt der Hersteller nun ein Dirtbike für die Jüngsten auf den Markt, mit dem sie Pump- oder Dirttrack, oder einfach die City unsicher machen können.

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Das Dirtbike "Danny" von Vpace verspricht heiße Ritte und tollen Spaß für Kids.

Viele Eltern sparen leider immer noch an den Fahrrädern ihrer Kinder. "Warum viel Geld ausgeben, wenn das Bike in einem Jahr eh wieder zu klein ist" oder "Die paar Meter zur Kita oder zur Schule lassen sich auch mit einem preiswerten Rad gut bewerkstelligen" sind Sätze, die man nur allzu oft hört. Wohlgemerkt durchaus von Eltern, die keine Skrupel haben, jedes noch so teurer Ausrüstungsdetail in ihren Erst- und Zweitwagen zu bezahlen.
Oft werden dann Fahrräder angeschafft, die vor allem zu schwer sind, wofür wir gern den Satz "außerhalb des Fahrbetriebs nicht zu nutzen" hernehmen. Denn ein zehn Kilogramm schweres Fahrrad auf engem Raum in der Garage zu drehen, oder aber es eine Treppe hochtragen zu müssen, dass ist für Kinder unter zehn Jahren nur schwer zu schaffen. Schlecht funktionierende Bremsen oder Schaltungen und störrisches Fahrverhalten tun ein Übriges dazu, dass den Nachwuchsradlern der Spaß am Fahrradfahren vermiest wird.

Der Magura-MT4-Bremssattel verzögert eine 160 Millimeter Scheibe am Hinterrad.

In den vergangenen Jahren scheint hier jedoch ein Umdenken stattzufinden. Hersteller wie Naloo, Woom, Islabikes oder Vpace haben dazu mit kindgerechten leichten und gut ausgestatteten Fahrrädern beigetragen. Vor allem der kleine Ravensburger Hersteller Vpace zielt dabei mit seinen Bikes auf leistungsorientiertes Radfahren. Seine Fahrräder sind – ähnlich wie bei 29er-(Twentyniner-)Mountainbikes, immer eine Zollgröße größer als normale Fahrräder, was das Fahrverhalten und insbesondere das Überrollverhalten der Fahrrädern erheblich verbessern soll. Heißt: Vpace setzt Kinder, die normalerweise ein 20-Zoll-Bike fahren würden, auf ein 24-Zoll-Fahrrad.

Auch am Lenker vertrat Vpace mit dem HT1-Bremshebel auf das Know-how von Magura.

Nach dem Hardtail "Max", dem Fully "Moritz" und dem Gravelbike "Michl" ist "Danny" nun der jüngste Spross der Ravensburger Fahrradschmiede. Das Dirtbike kommt in zwei Rahmengrößen und zwei Farben daher und bringt gerade mal 9,3 Kilogramm auf die Waage. „Das Bike dürfte derzeit wohl das leichteste Serien-Dirtbike für Kids auf dem Markt sein“, erklärt Vpace-Gründer Sören Zieher. Dannys Geometrie bezeichnet er als handlich und verspielt. Folgt das neue Zweirad seinen Vorgängern, dann sind Alu-Rahmen, Laufräder und Ausstattung trotz des geringen Gewichts äußerst robust und sollten auch wilde Sprünge und verwegene Tricks locker meistern. Danny sei eine echte Spaßrakete für Dirtjumps, Pumptrack, Skatepark und Streetsessions, meint Zieher. Wie es sich für ein ordentliches Dirtbike gehöre, verfüge "Danny" über einen wartungsarmen Singlespeed-Antrieb sowie lediglich eine Hinterradbremse. Für mehr Fahrsicherheit und den perfekten und sicheren Stopp kann vorne eine Bremse nachgerüstet werden.
Technische Daten
  • Rahmen S/L: DANNY24-Rahmen aus Aluminium 6061, mit horizontalen Ausfallenden
  • Gabel: RST Snyper, 24", 100 Millimeter Federgabel mit Lockout
  • Laufräder: Felgen: Shining DB30, Maulweite 24 mm Speichen: 32, mit Messing-Nippeln Nabe Vorderrad: VPACE QR 100 Nabe Hinterrad: Novatec D256 SBT, 13T
  • Reifen: Schwalbe Billy Bonker, 24 x 2.1 Faltreifen mit Skinwall
  • Bremsen: Hinterrad: Magura MT4 mit HC1 Bremshebel, Magura SL 160 mm Scheibe, Vorderrad: optional
  • Kurbel: Rahmengröße S:145 mm Rahmengröße L: 155 mm jeweils mit 30T direct-mount Kettenblatt
  • Kette: KMC B1 wide Black mit Kettenschloss
  • Vorbau: VPACE CNC SL 40 mm
  • Lenker: Rahmengröße S: 660 mm Rahmengröße L: 700 jeweils mit 38 mm Rise
  • Griffe: PACE Lock-On tight, 130 mm
  • Gewicht: ca. 9,3 Kilogramm (ohne Pedale)
  • Website: www.vpace.de
Mathias Müller

von Mathias Müller

Mathias Müller ist Redaktionsleiter von BIKE BILD. Er liebt und lebt das Radfahren – auf dem Rennrad, Zeitfahrrad, Gravelbike, Mountainbike und Pendler-E-Bikes hat er schon knapp 200.000 Kilometer gesammelt.