Unauffälliges Pedelec

Citybike 2.0: Bzen Amsterdam im Test

Dem Bzen Amsterdam gelingt es, den Eindruck zu erwecken, als wäre es gar kein E-Bike. Wer in der Stadt "undercover" unterwegs sein möchte, für den könnte das unauffällige Pedelec der richtige Begleiter sein.

Datum:

Hätten Sie erkannt, dass das ein E-Bike ist?

Einschätzung
der Redaktion

Fazit: Das müssen Sie wissen

Das Amsterdam könnte viele Herzen erobern, denn es fährt sich wie ein vollwertiges E-Bike, ohne dass man Abstriche bei Design und Funktion machen muss.

Pro

  • sinnvolle Ausstattung
  • einfache Bedienung
  • Zugverlegung

Kontra

  • Schnellspanner vorn
  • nur eine Größe
Pedelecs, die aussehen wie klassische Fahrräder, liegen im Trend. Auch beim Amsterdam von Bzen ist der Akku gekonnt im Unterrohr platziert, der Motor verbirgt sich in der Hecknabe. Dass die Elektronikkomponenten klein gehalten ist, macht sich an der Motorleistung nicht negativ bemerkbar. Klar aber, dass die 252 Wattstunden im Akku eher für den Stadtalltag und weniger für große Radtouren ausgelegt sind.

Technische Daten

Preis

2.935 Euro

Rahmen

Aluminium

Motor

Hinterradnabenantrieb

Akku

integriert, 252 Wattstunden

Schaltung

Shimano Alivio, 9-fach

Bremsen

Shimano, hydraulische Scheibenbremsen

Reifen

Continental Contact City, 42 Millimeter

Gewicht

18 Kilogramm

Website

www.bzenbikes.com

Viele Details überzeugen beim Amsterdam: Da wären die innen verlegten Brems- und Schaltzüge, die Reflexstreifen am Reifen, die einfache Bedieneinheit und der schlanke Träger für Gepäcktaschen.
Kleiner Kritikpunkt: Am Vorderrad unseres Testbikes waren nicht abschließbare Schnellspanner montiert – eine Einladung, das Vorderrad mitgehen zu lassen.
Fazit: Das Amsterdam könnte viele Herzen erobern, denn es fährt sich wie ein vollwertiges E-Bike, ohne dass man Abstriche bei Design und Funktion machen muss.