BIKE BILD, Ausgabe 5/2018

Jetzt im Magazin: Platzsparende E-Kompakträder

Diese Pedelecs sind platzsparend, schnell und punkten mit einem breiten Einsatzspektrum. In der aktuellen Ausgabe haben wir 5 E-Kompakträder getestet.

Datum:

Probe aufs Exempel: Halten die Kompakträder, was sie versprechen?

Nein, dies sind keine Kinderräder. Und auch keine Falträder. Aus dem einfachen Grund, dass sie sich nicht falten oder klappen lassen. Klein sind sie dennoch. Und bei den meisten Kompakträdern kann der Lenker werkzeuglos gedreht und abgesenkt werden – manchmal sind sogar die Pedale faltbar. So wird das Bike plötzlich sehr schmal und stört beim Verstauen weniger – selbst in einem engen Wohnungsflur. Wer nicht über viel Platz verfügt, für den bieten sich Kompakträder also durchaus an. Vorteile tun sich insbesondere dann auf, wenn eine Reise ansteht. Die Bikes passen in die meisten Wohnmobil-Garagen, sodass einer Tour vom Campingplatz aus nichts entgegensteht.
Ob die Berge hinauf oder gegen den Wind – mit dem E-Antrieb wird die Fahrt eh ganz entspannt. Wir haben überdies getestet, ob diese Fahrräder auch in einen Kofferraum passen – ohne Demontage. Das tun sie – wenn dieser groß genug ist. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten für spontane Radtouren. Mit dem Auto schnell zum Ausgangspunkt – und los geht’s.

Diese 5 E-Kompakträder sind im Test

Hersteller

Modell

TRENOLI

Patto Compact

HARTJE

I:SY

WINORA

radius tour

RIESE & MÜLLER

Tinker

PROPHETE

Navigator Caravan

Umweltfreundlicher als das Auto, gesünder als die Bahn

Festzurren in der Eile bitte nicht vergessen! Umweltfreundlicher als das Auto ist natürlich die Bahn. Im Gegensatz zu Falträdern dürfen die Kompakträder nur beim Kauf eines Fahrradtickets mitgenommen werden. Es gibt jedoch Ausnahmen: In Bayern beispielsweise sind Bikes mit bis zu 20 Zoll großen Rädern im Zug kostenlos. Alle Modelle aus diesem Test haben die genannte Laufradgröße. Sie sind also ideal für bayerische Pendler, die ihre Wege von und zur Bahnstation radelnd zurücklegen möchten. Das spart nicht nur Zeit, sondern ist zusätzlich auch gesund. Kompakträder sind in der Regel für Menschen von etwa 1,5 bis zu fast zwei Meter Größe geeignet. Das macht sie zu tollen, mitwachsenden Familienrädern. Sowohl Sohn, Tochter, Mutter als auch Vater oder gar die Großmutter finden eine bequeme Sitzposition. Flexibilität pur! Vielseitig sind diese Bikes also allemal. Was jedoch macht sie besser als ihre faltbaren Kollegen, die kostenlos in der Bahn transportiert werden dürfen?

Wir haben Design, Fahrspaß, Antriebsgeräusche, Unterstützungsfaktor, Reichweite, Tragbarkeit und Akkukosten bewertet.

Wir haben festgestellt, dass die Fahrweise deutlich angenehmer ist. Der Rahmen ist steifer. Häufig sind außerdem Feder- oder Dämpfungselemente verbaut. Und da auf einen Klapp- oder Faltmechanismus verzichtet wird, sind die Räder weniger defektanfällig. In unserem Test haben wir in Kooperation mit Extra Energy fünf E-Kompakträder getestet. Untersucht wurde neben dem Fahrspaß die Motorleistung, Reichweite, Tragbarkeit, das Design, die Lautstärke des Motors und die Kosten des Akkus. Das Testergebnis ist überraschend eng. Einen eindeutigen Testsieger gibt es nicht.
Den kompletten Test der E-Kompakträder sowie viele weitere spannende Themen finden Sie in der aktuellen Ausgabe (BIKE BILD 5/2018).

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BIKE BILD erscheint sechsmal pro Jahr. Das Titelthema der Ausgabe 5/2018: Die besten Bikes für Stadt und Land – von kompakten E-Bikes bis zum Graveler. Plus: 20 Mini-Pumpen im Test.