Absolute Pannensicherheit

Probe gefahren: Stevens E-Triton mit Schwalbe Airless

Keine Platten mehr auf dem E-Bike – und das ohne wirkliche Nachteile: Wir sind das Airless-Reifensystem von Schwalbe Probe gefahren.

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Gewohnte Fahreigenschaft: Wenn man nicht weiß, dass man mit Airless-Reifen fährt, bemerkt man es nicht.

Um sein neues Airless-System zu testen, hat uns der Reifenhersteller Schwalbe das Stevens E-Triton zur Verfügung gestellt. Anstelle einer herkömmlichen Mantel-Schlauch-Kombination besteht Airless aus einem Mantel, der mit einem thermoplastischen Polyurethan (E-TPU), dem der Chemie-Konzern BASF den Namen Infinergy gegeben hat, gefüllt ist, das auch schon in Laufschuhen und Sätteln verbaut wird. Das Material soll dämpfen wie ein mit Luft gefüllter Reifen.

Wo kein Schlauch ist, da wird auch kein Ventil benötigt.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Wenn keine Luft im Reifen ist, kann man auch keinen Platten haben. Es gibt auch Argumente gegen dieses System: Mehr Gewicht und ein erhöhter Rollwiderstand.

Unterschied kaum wahrnehmbar

Diese Punkte fallen bei einem E-Bike jedoch kaum ins Gewicht. Gefühlt fährt man bei Airless auf Luftreifen mit etwa drei Bar. Da der Mantel sich im Aufbau nicht wesentlich verändert hat, ergeben sich auch in puncto Fahreigenschaften kaum Unterschiede.