„Bis zu 120 Kilometer Reichweite“

Turbo Creo SL: Specialized präsentiert E-Rennrad

Der Trend zu E-Rennrad nimmt Fahrt auf: Mit dem Creo stellt Branchenriese Specialized das nächste elektrifizierte Straßenrennrad vor. Die Ausstattung lässt keine Wünsche offen, das Gewicht beeindruckt.

Datum:
Specialized Turbo Creo SL

Auch Radprofi Julian Alaphilippe durfte das E-Roadbike Specialized Turbo Creo SL schon testen.

Bei ihrem ersten E-Rennrad sind die Entwickler von Specialized keine Kompromisse eingegangen: Für das Creo hat man in Kalifornien Motor und Akku speziell für den Einsatz am Straßenrennrad konstruiert. In der High-end-Ausstattung S-Works Turbo Creo SL kommen darüber hinaus Shimanos Dura-Ace-Schaltung in der elektronischen Variante und mit hydraulischen Scheibenbremsen sowie das Future-Shock-Dämpfungssystem im Steuerrohr zum Einsatz. Vorn treibt ein Kettenblatt mit 46 Zähnen an, hinten sorgt ein XT-Schaltwerk mit 11-42 Zähnen für die nötige Flexibilität.

Galerie: Das Specialized Turbo Creo SL im Detail

Leichtgewicht unter den E-Rennrädern

In puncto Gewicht macht das Turbo Creo SL so manchem Nicht-E-Bike Konkurrenz: 12,2 Kilogramm geben die Entwickler an. Dafür ist nicht nur der Fact10r Carbonrahmen verantwortlich. Der eigens entwickelte Motor unterstützt mit bis zu 240 Watt und fällt kaum ins Gewicht, genau wie der 320-Wattstunden-Akku.

Turbo Creo SL EVO: E-Gravelbike

Klar, dass auch der Trend zum Gravelbike von der Creo-Plattform bedient wird: Bei der EVO-Variante hat Specialized 38 Millimeter breite Allround-Reifen verbaut. Zudem gibt es eine absenkbare Sattelstütze und den Adventure-Lenker des US-Herstellers. Damit soll sich das Creo Evo auch für Bikepacking und Gravelfahrten eignen.
Klar, dass ein E-Rennrad von Specialized kein Schnäppchen ist: Die Premium-Variante Turbo Creo SL kostet 12.499 Euro, die Gravel-Ausstattung Evo und das "Expert" kosten 8.499 Euro.