Elegantes Carbon-S-Pedelec

Diamant Zouma Supreme+ S im Test

Am Diamant Zouma Supreme+ S gefällt uns nicht nur das elegante Auftreten. Auch die Komponentenauswahl überzeugt und der Preis von 6.499 Euro ist angesichts der guten Ausstattung ein fairer Preis.

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Der Carbon-Rahmen des Zouma Supreme+ S sieht nicht nur schick aus, sondern fährt sich auch äußerst komfortabel.

Seit 135 Jahren fertigt Diamant Räder, beim Zouma Supreme in der S-Pedelec-Variante zeigt die Manufaktur auf Basis eines leichten Carbonrahmens, was designtechnisch in der Neuzeit möglich ist. Nichts wurde dem Zufall überlassen, hochwertiges Material, wohin das Auge reicht: Brooks-Sattel, Carbon-Lenker, Kiox-Display, Magura-Bremsen. Die Aufzählung ließe sich bis ans Ende der Spezifikationsliste weiterführen, wo der in diesem Licht moderat erscheinende Preis von 6499 Euro steht.
Und dann dieses wunderschön geschwungenes Oberrohr! Design-Hochgenuss von vorn bis hinten.

Technische Daten

Preis

6.499 Euro

Rahmen/Gabel

Carbon/Carbon

Motor

Bosch Performance Line Speed (Generation 4)

Akku

625 Wattstunden (angegeben)

580 Wattstunden (entnommen)

Bedienung

Bosch Kiox

Schaltung

Kettenschaltung Shimano Deore XT, 12-fach (11–45)

Bremsen

Magura MT5, hydraulische Scheibenbremsen

Bereifung

Bontrager E6 mit Pannenschutz und Reflexstreifen, 60 Millimeter

Gewicht

23,5 Kilogramm

Website

www.diamantrad.com

Angetrieben wird das Bike vom neuen Bosch-Speedline-Motor, der seine Sache bis 35 km/h ausgezeichnet macht, danach aber deutlich an Kraft einbüßt und quasi bei 40 km/h abregelt. Warum so früh? Wir wissen es nicht. Immerhin, so bleibt man länger ein Blickfang für die anderen am Straßenrand.
Fazit: Das Diamant ist ein spritziger Schöngeist für die Stadt ohne Topspeed, dafür mit erlesenener Komponentenauswahl.

Wertung: Diamant Zouma Supreme+ S

Maximale Leistung

★★★★☆

Uphill-Stresstest

★★★★★

Unterstützungsfaktor

★★★☆☆

Reichweite

★★★★☆

Bremsleistung

★★★½☆

Design

★★★★★

Fahrspaß

★★★★☆

Summe (Sterne)

28,5

Mittelwert

4,07

Note

sehr gut

(Notenspiegel: 35–28,5 = sehr gut; 28–21,5 = gut; 21–14,5 = befriedigend; 14–8,5 = ausreichend; 8–0 = mangelhaft)

So hat BIKE BILD die S-Pedelecs getestet

Unser Testverfahren von Pedelecs und S-Pedelecs baut zweistufig auf. Zunächst werden die Räder beim Testinstitut Velotech auf dem Prüfstand untersucht. Im Fokus stehen Bremsleistung und Antrieb. Reichweite und Unterstützungsfaktor waren uns bei S-Pedelecs wichtig, schließlich prädestiniert die starke Motorisierung die Räder für längere Touren und Strecken. Der U-Faktor gibt an, wie stark der Motor unterstützt, wenn man in die Pedale tritt. Beim Uphill-Stresstest und dem Leistungstest werden die Motoren an ihr Limit gebracht.
Alle Elektroräder werden in der Natur von Menschen bewegt, daher fließen die von erfahrenen Testerinnen und Testern gesammelten Fahreindrücke unter Fahrspaß genauso ins Ergebnis ein wie die Design-Bewertung.
Wer mehr über das Testprozedere von BIKE BILD erfahren möchte, findet ausführliche Informationen unter: www.bike-bild.de/so-testet-bike-bild-e-bikes.