Abenteuer-Bike mit Sportgenen

Gravelbike Salsa Warbird im Video-Test

Die US-amerikanische Firma Salsa baut vorwiegend abenteuertaugliche Fahrräder – von Mountainbikes, gefedert und ungefedert bis zu Gravelbikes, die mal für schnellere Passagen und mal für härteres Gelände konzipiert sind. Mit dem Warbird hat Salsa ein Bike im Portfolio, was nahezu alles kann. Wir haben uns die Variante mit der Shimano-105er-Ausstattung für 3.499 Euro genauer angesehen.

Datum:

Mit dem Salsa Warbird kann man alles machen – schnell fahren im Gelände und auf der Straße, und vor allem große Abenteuer erleben.

Einschätzung
der Redaktion

Fazit: Das müssen Sie wissen

Das Salsa Warbird komt auf den ersten Blick recht unscheinbar daher. Beim zweiten Blick entdeckt man jedoch das volle Potenzial. Die Firma aus Bloomington in Minnesota hat in Bezug auf Ösen und Kabelkanäle wirklich an alles gedacht, was einen Gravel- und Abenteuer-Biker glücklich macht. Das Bike ist sehr leicht, fährt sich darüber hinaus sehr komfortabel – und schnell, wenn man möchte. Ausgestattet mit einer Shimano 105er Gruppe ist es zwar recht kostspielig, aber man bekommt ein wirklich durchdachtes Produkt für sein Geld.

Pro

  • Geringes Gewicht
  • Viele Ösen für Taschen oder Flaschen
  • Sehr komfortabel
  • Gut konstruierte Kabelkanäle

Kontra

  • Nicht ganz preiswert
Die Firma Salsa aus Bloomington in der Nähe von Minneapolis im US-amerikanischen Bundesstaat Minnesota hat insgesamt 19 Fahrrad-Modelle im Portfolio – die meisten davon sind kreiert, um damit Abenteuer oder zumindest rasante Fahrten abseits der eingetretenen Pfade zu erkunden und zu erleben. "Let the adventure begin" ist dann auch folgerichtig das Motto, welches sich die Firma auf die Fahne geschrieben hat.
Mit dem Warbird liefert Salsa ein Bike aus, mit dem man fast alles machen kann – sowohl schnell auf der Straße als auch im Gelände fahren. Und selbst eine härtere Gangart können das Warbird nicht aus der Reserve locken. Das Bike kommt erst da an seine Grenzen, wo echte Mountainbikes mit 60-Millimeter Reifen und Federung gefragt sind.
Für Bikepacking-Abenteuer ist da Bike sehr gut ausgestattet – mit jeder Menge Bohrungen für Flaschenhalter oder Taschen, fein in den Rahmen eingearbeitete Kabelkanäle für Brems- und Schaltzüge sowie für das Stromkabel welches von einem Nabendynamo zur fest installierten Lichtquelle führen würde.
Unser Testmodell war mit einer Shimano-105er-Gruppe ausgestattet (Kompaktkurbel 50/34, Ritzelpaket 11-fach, 11–32). Für schnelles Fahren auf Gravel-Wegen ist das eine gute Wahl. Ins Hochgebirge würden wir uns mit dieser Abstufung und einem voll bepackten Rad jedoch nicht trauen. Es gibt das Bike indes noch in zehn anderen Ausführungen (z.B. mit Shimano GRX 810 Di2, Sram Force, Sram Apex 1) und als reines Rahmen-Set für diejenigen, die es selbst aufbauen möchten.

Fahrrad/Modell

Salsa Warbird

Rahmen/Gabel

Carbon

Schaltung

Shimano 105

Übersetzung

50/34, 11-fach, 11–32

Laufräder

DT Swiss, C 1800 Spline

Reifen

Maxxis Rambler, 40 Millimeter

Bremsen

Shimano 105, hydraulische Scheibenbremsen

Sattel

WTB Volt Race

Lenker

Salsa Cowbell Deluxe, 42–46

Gewicht

9,1 Kilogramm (o.P.)

Preis Testrad

3.499 Euro