Bafang betroffen

Corona-Virus erreicht Fahrrad-Branche

In China sind zum aktuellen Stand mehr als 7.000 Menschen vom Corona-Virus infiziert, die Zahl der Toten ist auf 170 gestiegen. Die chinesische Regierung reagiert mit Sicherheitsmaßnahmen – davon betroffen ist auch die Fahrradbranche.

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Bafang ist einer der führenden Hersteller von Elektromotoren.

Das Corona-Virus breitet sich rasant aus. In China sind zum aktuellen Stand mehr als 7.000 Menschen infiziert. Weiterhin stehen weitere 81.000 Menschen unter Beobachtung, berichtet tagesschau.de. Die chinesische Regierung reagiert mit drastischen Sicherheitsmaßnahmen, so ist die Provinz Hubei weitgehend von der Außenwelt abgeriegelt. Das Virus hat auch Auswirkungen auf die Fahrradbranche. Der Elektroantriebshersteller Bafang musste sein Werk im chinesischen Suzhou vorübergehend schließen und darf dieses erst frühestens wieder am 8. Februar öffnen. Dadurch kann es zu Verzögerungen in der Lieferkette kommen, teilte der Hersteller mit. Die gewöhnliche Lieferfrist von 60 Tagen dürfe sich daher um ein paar Tage verlängern. Doch wirklich sicher ist zum aktuellen Stand nichts, denn es ist durchaus denkbar, dass die chinesische Regierung die Pflichtpause verlängert, sollte sich die Situation nicht beruhigen.

Über Bafang

Bafang, einer der führenden Hersteller von Komponenten für die E-Mobilität und kompletten E-Antriebssystemen, entwickelt seit 2003 Komponenten und Komplettsysteme für Fahrzeuge mit Elektroantrieb. Bafang beschäftigt weltweit nahezu 500 Fachkräfte an fünf Standorten. Die Firmenzentrale mit Entwicklung und Produktionszentrum befindet sich in Suzhou (VR China), in der Nähe von Shanghai.