Interaktive Karte

Greenpeace sammelt gefährliche Radwege

Radverkehr ist umweltschonend und klimafreundlich. Doch vielen Menschen ist Rad fahren noch zu gefährlich. Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, hat Greenpeace ein Projekt mit einer Gefahren-Karte gestartet.

Datum:
Screenshot radwege.greenpeace.de

Die Macher der Gefahren-Karte unterscheiden zwischen den Kategorien fehlende bzw. mangelhafte Radwege, parkende Autos, gefährliche Kreuzung, gefährliche Baustelle und Sonstige.

Deutschlands Radwege sind in einem schlechten Zustand. Vielerorts kommen Fahrradfahrer dem Autoverkehr gefährlich nah. Und viel zu oft sind überhaupt keine Wege für Radverkehr vorhanden. Das muss sich ändern.

Problemstellen für Radfahrende in ganz Deutschland

Mit einer interaktiven Karte, auf der für Radfahrer gefährliche Stellen markiert sind, möchte die Umweltschutzorganisation Greenpeace auf das Problem aufmerksam machen. Die Forderung: Eine bundesweite Förderkampagne und Gesetze für den Radverkehr. Damit übt die Organisation politischen Druck für die Verkehrswende aus: Anstelle mit einer Helmkampagne von seiner Verantwortung abzulenken, müsse Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer endlich handeln, so Greenpeace.

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Gefahrenkarte: Mitmachprojekt für Radfahrer

Und so können Radfahrer mitmachen: Im Optimalfall machen Sie ein Handy-Foto von der Problemstelle, es geht aber auch ohne. Auf radwege.greenpeace.de können Sie die Stelle markieren und die Gefahrensituation beschreiben. Nach einer kurzen Prüfung wird der Eintrag freigeschaltet und ist auf der Karte zu sehen.