Bikepacking-Gravelbike

Neues Gravelbike: das Specialized Diverge

Das neue Specialized Diverge überrascht mit zahlreichen technischen Neuerungen. Wir fragen uns: Sieht so das perfekte Gravelbike aus?

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Das brandneue Specialized Diverge ist in zahlreichen Farben und Ausstattungsvarianten erhältlich.

Mit einem Gravelbike ist man sowohl auf Asphalt als auch auf Schotter zügig und mit viel Spaß unterwegs. Dass in der relativ neuen Fahrradgattung viel passiert, zeigt der US-amerikanische Hersteller Specialized mit dem brandneuen Diverge. Wir erklären Ihnen, was diese Bikes ausmacht und was Specialized am neuen Diverge gegenüber den Vorgängermodellen verbessert hat.

Modellvielfalt

Das neue Specialized Diverge ist in elf Ausstattungs-Varianten sowie als Rahmenset erhältlich. Das günstigste Modell mit Shimano-Claris-Ausstattung wird bereits für 1099 Euro verkauft, das Teuerste mit einer Sram Red eTap-Schaltung liegt bei 9999 Euro. Da Specialized Rahmengrößen von 44 bis 64 Zentimetern anbietet, passen diese Gravelbikes sogar besonders kleinen und besonders großen Menschen.

Galerie: Die neuen Specialized Diverge Modelle

Das Future Shock 2.0

Das Besondere der Gravelbikes von Specialized ist das Future-Shock-System, das im Gabelschaft montiert ist und Schläge dämpft, sodass holprige Pisten angenehmer zu fahren sind. Der Federweg dieses Systems beträgt bis zu 20 Millimeter. Die Topmodelle sind statt mit dem Future Shock 1.5 mit dem verbesserten, hydraulisch funktionierenden Future Shock 2.0 ausgestattet. Lediglich die zwei preisgünstigsten Modelle besitzen keine Dämpfung an der Gabel.

Neue Rahmen-Geometrie

Das neue Specialized Diverge besitzt einen flacheren Lenkwinkel, einen längeren Reach, ein kürzeres Cockpit und mehr Gabel-Offset als das Vorgängermodell. All dies soll zu mehr Stabilität und Kontrolle führen. Darüber hinaus wurde das Tretlager um sechs Millimeter auf 80 Millimeter Bodenfreiheit angehoben. Die neue Kettenstrebenlänge beträgt 425 Millimeter.

Mehr Reifenfreiheit

Endlich Platz! Das neue Specialized Diverge kann 28-Zoll-Reifen mit bis zu 47 Millimeter Breite aufnehmen. Werden 27,5 Zoll-Laufräder verbaut, sind sogar 2,1 Zoll breite Mountainbike-Reifen möglich – für mehr Komfort und Geländetauglichkeit.

Die SWAT Box

Das perfekte Versteck: Die Top-Modelle des Diverge sind mit einer SWAT-Box ausgestattet. Die SWAT-BOX ist im Rahmen integriert und verschafft zusätzlichen, schnell zugänglichen Stauraum.

Leichtgewicht

Der Carbon-Rahmen des Diverge wiegt weniger als 1000 Gramm und ist damit besonders leicht. Das spiegelt sich natürlich im geringen Endgewicht des Bikes wider.

Gepäck-Anbringungsmöglichkeiten

Das freut die Bikepacker! Das neue Specialized Diverge besitzt zwei Anbringungsmöglichkeiten für Trinkflaschen im Rahmendreieck, eine unterm Unterrohr und zwei an der Gabel. Zudem können Oberrohrtaschen angeschraubt werden.

Galerie: Die neuen Specialized Diverge Modelle

Svenja Schrade

von Svenja Schrade

BIKE-BILD-Redakteurin Svenja Schrade ist begeisterte Radfahrerin und Bikepackerin – meistens unterwegs auf dem Gravelbike. Fühlt sich aber auf fast allen Zweirädern wohl.