Langes Wochenende

Corona-Ostern: 10 Tipps für Radfahrer in Krisenzeiten

Wir haben zehn Tipps zusammengestellt, mit denen Ihnen als Radfahrer trotz Coronakrise an Ostern nicht langweilig wird.

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E-Bikerin

In Deutschland und Österreich darf (in den meisten Orten) Fahrrad gefahren werden. (Bild: www.flyer-bikes.com / pd-f)

1. Fahrrad fahren

Gute Nachrichten in der Coronakrise: Fahrradfahren ist auch in Zeiten von Kontaktsperre und Ladensperrungen nicht verboten. Im Gegenteil, Politiker wie Gesundheitsminister Jens Spahn empfehlen ausdrücklich, das Fahrrad zu nutzen, auch Medizin-Experten sprechen sich im Interview dafür aus. So kommen Sie nicht nur mit minimalem Infektionsrisiko zur Arbeit (falls Sie nicht im Home-Office sind). Überdies baut eine tägliche Runde mit dem Rad Stress ab und verschafft Ihnen die nötige Bewegung.
Achtung: Halten Sie auch auf dem Rad ausreichend Abstand zu anderen und fahren Sie nur zu zweit oder mit den Personen aus Ihrem Haushalt. Begrenzen Sie die Routen auf die nähere Umgebung und achten Sie gegebenenfalls auf die Einreiseregeln der einzelnen Bundesländer.

2. Fahrrad sauber machen

Keine Ausreden! Ein sauberes Fahrrad sieht nicht nur besser aus, sondern fährt auch schneller und verschleißärmer als ein verschmutztes. Schnappen Sie sich einen Eimer mit Spülwasser, einen Lappen und unterziehen Sie Antrieb und Rahmen einer gründlichen Reinigung. Sie werden sehen, es lohnt sich. Tipp: In der aktuellen BIKE BILD haben wir Fahrradreiniger und Kettenöle getestet. Mit diesen Produkten geht es noch besser.

3. Neue Touren planen

Irgendwann werden auch die Einschränkungen wieder gelockert werden. Bis dahin wächst bei uns das Fernweh. Machen Sie Pläne für die Zeit nach Corona! Mit der Navigationsapp Komoot können Sie kinderleichte Routen für Rennradtouren, Mountainbiketrails und Radreisen erstellen. Hier zeigen wir Ihnen, wie das geht.

4. Fahrräder von Freunden wieder in Schuss bringen

Social Distancing heißt nicht, dass wir nicht füreinander da sein können. Wer helfen möchte, kann zum Beispiel in der Nachbarschaft oder im Freundeskreis anbieten, das Rad frühjahrstauglich zu machen. Schlauch wechseln, Schaltung einstellen oder Bremsen justieren ist kein Hexenwerk. In unseren Werkstatt-Videos erklären wir die wichtigsten Basics.

5. Virtuell Radfahren

Wer in Schutzisolation sitzt oder in einem Land mit Ausgangssperre lebt, hat es als Radfahrer dieser Tage besonders schwer. Wer in Bewegung bleiben oder seine Form aufrecht erhalten möchte, kann sich bei Zwift oder anderen Trainingsplattformen austoben. Hier gibt es Gruppenausfahrten, Bergtouren und Rennen, ohne dass Sie das Haus verlassen müssen. Die Anschaffung ist indes nicht billig: Sie benötigen nebst einem Rennrad einen Smarttrainer für mehrere hundert Euro sowie ein Zwift-Abo für rund 15 Euro.

6. Inspiration finden

So viele Menschen machen außergewöhnliches auf zwei Rädern. Seien es spektakuläre Mountainbike-Tricks, Abenteuer am Ende der Welt, faszinierende Straßen-Rennen oder wunderschöne Kunststücke. Lassen Sie sich inspirieren, vielleicht ist ja auch Ihr nächstes Vorhaben dabei.

Galerie: Bilder vom Bikepacking-Barcamp 2019

7. Neues Equipment anschaffen

Wir finden, Motivation kann man kaufen. Die Vorfreude auf den Fahrradsommer steigt mit neuen, schicken Touren-Klamotten, Tuningteilen fürs Mountainbike oder innovativen Radtaschen. In unserem Testcenter stellen wir Ihnen interessante Produkte vor.

8. Sich für den Radverkehr stark machen

Die Coronakrise ist eine Chance für den Radverkehr. Das sehen nicht nur wir so, sondern auch alle Verbände, die sich für den Radverkehr stark machen. Viele Menschen nutzen dieser Tage vermehrt das Rad, um aktiv zu bleiben oder bei geringerem Verkehrsaufkommen sicher zur Arbeit zu kommen. Schlagen Sie in Ihrem Bekanntenkreis vor, jetzt aufs Rad umzusteigen. Wer sich politisch für nachhaltigen Radverkehr einsetzen möchte, kann sich bei Changing Cities zum Beispiel für #fairestrassen einsetzen.

9. An Beweglichkeit und Kraft arbeiten

Radfahren ist eine relativ statische, gleichmäßige und lang andauernde Bewegung. Darunter leiden die Beweglichkeit und die Gelenke. Besonders betroffen sind die Schultern, der untere Rücken, die Arme, die Handgelenke und die Knie. Am besten werden Sie aktiv, bevor Probleme auftreten. Zweimal die Woche eine Yoga-Einheit, Mobility-Training oder Kraft-Sessions können hier wahren Wunder bewirken, das können Sie jetzt wunderbar zu Hause auf der Fitnessmatte machen. Den positiven Auswirkungen werden Sie auf der nächsten Radtour spüren.

10. BIKE BILD lesen

News, Equipment, Tests, Service, Verkehrspolitik und Abenteuer: Das bekommen Sie von uns in der BIKE BILD alle zwei Monate neu am Kiosk. Oder in Corona-Zeiten bequem versandkostenfrei nach Hause geliefert.