Profi der Navigation

Sigma ROX 12.0 Sport im Test

Sigmas Radcomputer-Topmodell ROX 12.0 Sport bietet eine Vielzahl an Funktionen. Neben der intuitiven Bedienung sticht die hervorragende Zielführung mit zuverlässigem Re-Routing positiv heraus.

Datum:

Farbige Wechselschalen bieten Raum für Individualität.

Fazit: Das müssen Sie wissen

Wer von Display-Schwächen absehen kann, wird sich beim Sigma ROX 12.0 Sport über eine hervorragende Streckenführung sowie eine intuitive Bedienung freuen.

Pro

  • gute Routenberechnung
  • einfache Bedienung
  • gute Komoot-Integration

Kontra

  • Displayhelligkeit
  • keine Bluetooth-Sensoren
Der runde Home-Button unter dem Display erinnert stark ans Smartphone. Und tatsächlich orientiert sich die Bedienlogik am Telefon. Die Wischgeste von oben nach unten öffnet die Statusseite. Eine praktische Navi-Steuerung erreicht man mit Wischen von unten nach oben. Insgesamt lässt sich der ROX 12 sehr einfach und flott bedienen.
Im Bereich Bluetooth ist der Sigma schlecht aufgestellt. Keine Verbindung zum Smartphone, und BLE-Fitness-Sensoren lassen sich auch nicht koppeln.

Technische Daten

Gewicht

124 Gramm

Displaygröße

3 Zoll

Akkulaufzeit (Test)

9 bis 11 Stunden

Preis

399 Euro

Webseite

www.sigmasport.com

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Verschiedene Möglichkeiten zur Routenberechnung

In puncto Navigation ist der Sigma dagegen sehr stark. Um schnell an ein Ziel zu kommen, gibt es die klassische Zieleingabe per Adresse oder Sonderziel. Ausgedehnte Touren und Trainingseinheiten sollten besser auf einem Online-Portal geplant werden.
Strava und komoot sind zum Strecken-Sync hervorragend integriert, während für Sportler TrainingsPeaks erste Wahl ist. Damit ist die Auswahl der Portale aber schon erschöpft. Touren anderer Anbieter müssen als fertige GPX-Tracks per USB-Kabel importiert werden. Alternativ bietet Sigma noch das „Data-Center“ an – ein klassisches Programm zur Planung und Auswertung auf dem Computer, ohne Online-Zwang für maximalen Datenschutz.

Spiegelndes Display mit Helligkeitsproblemen

Die Zielführung entlang geplanter Strecken ist sehr gut umgesetzt, und das Re-Routing nach dem Verlassen zurück auf die Strecke gehört zum besten im Vergleich mit Topmodellen anderer Hersteller.
Das Display neigt zu Spiegelungen, was erfolgreich über eine matte Displayschutzfolie lösbar ist. Bei automatischer Regelung ist das Display zu dunkel, manuell hochgedrehte Helligkeit reduziert dagegen die Akkulaufzeit stark.

Auf dem Display des Rox 12.0 wird die Strecke klar und übersichtlich dargestellt.

Wertung: Sigma ROX 12.0 Sport

Display-Ablesbarkeit

★★★★★★★☆☆☆

Streckenimport

★★★★★★★★☆☆

Zielführung

★★★★★★★★★

Re-Routing

★★★★★★★★★☆

Bedienung

★★★★★★★★☆☆

Funktionsumfang

★★★★★★★★☆☆

Speicher/Karten

★★★★★★★☆☆☆

Sensorunterstützung

★★★★★★★☆☆☆

Mittelwert

63 von 80 Punkten

Gesamt

gut

(80–72 = sehr gut • 71–60 = gut • 59–48 = befriedigend • 47–40 = ausreichend • 39–0 = mangelhaft)